Zeugnisse in der Berufsschulstufe

 

Durch den Aufbau und die Struktur der Berufsschulstufe stellte sich bald heraus, dass die Form der Zeugnisse, wie sie sonst verwendet wurde nicht so gut umsetzbar ist. Die Beschreibung und Wertung in Textform war für Partner aus dem Arbeitsfeld außerhalb der Sonderpädagogik schwer nachvollziehbar. Der Kontext in dem die Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Schülers beschrieben wurden bewegte sich im Vergleichsrahmen der Mitschüler, einzelne Aspekte konnten im Text nicht so deutlich herausgearbeitet werden. Hinzu kam, dass nach einem Schulhalbjahr die Schüler in den nächsten Bereich wechselten, Zeugnisse aber erst zum Ende des Schuljahres geschrieben werden. Am Ende des Halbjahres, in dem ein Schüler in einem Arbeitsbereich war sollte eine direkte und eindeutige Bewertung seiner Kenntnisse und Fertigkeiten aufgezeigt werden.  Diese Einschätzung sollte auch in einer  für den Schüler verständlichen Form dargestellt sein. Partner außerhalb des schulischen Umfeldes sollten sich aufgrund dieses Zeugnisses ein Bild von der Person machen können.
Auf der Basis dieser Anforderungen entstand eine Form von Beurteilungsbögen, die jetzt Anlage zum Zeugnis in Textform ist. Die Schüler erhalten so im Februar eine Halbjahresinformation zum Arbeitsbereich, zum Schuljahresende den nächsten Beurteilungsbogen zum zweiten Bereich und eine Auflistung über  persönliche Kompetenzen.
Diese graphische Darstellungsform ist für die Schüler verständlich und ermöglicht bei einem zweiten Besuch dieses Arbeitsbereichs einen guten Vergleich der Veränderung des Grades an Selbstständigkeit bei den einzelnen Aufgaben. Von Eltern und Schülern und von außerschulischen Partnern bekommen wir bei Bewerbungen für Praktika, Vorstellungen für Arbeitsplätze immer wieder sehr positive Rückmeldungen über diese Form der Darstellung.

Beurteilungsbögen

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